Trebinje mit seinen 28000 Einwohnern findet sich im südöstlichsten Teil der Herzegowina liegt an der Trebisnjica zwischen Montenegro und dem südlichsten Teil Kroatiens. Aufgrund des Bosnienkriegs wurde die ehemals vielfältige Bevölkerungsstruktur durch Vertreibung bosnischer und kroatischer Bevölkerungsanteile zu Gunsten serbischstämmiger Bewohner verschoben. Dadurch ist der Anteil der Serben auf rund zwei Drittel der Gesamtbevölkerung gestiegen. Die repressiv nationalistische Politik innerhalb der Republika Srpska wird diesen Anteil noch vergrößern.
Sehenswert sind die gut erhaltene Altstadt mit Uhrturm, den zwei rekonstruierten Moscheen und ihren Befestigungsanlagen, die Perovic-Brücke aus dem 16. Jahrhundert über die Trebisnjica, die alten Bewässerungsanlagen entlang des Flusses, das orthodoxe Kloster Hercegovačka Gračanica, das man bequem zu Fuß aus dem Stadtzentrum im Zuge einer kleinen Wanderung erreichen kann. Vom Kaffehaus aus hat man einen guten Überblick über die Region und kann auch einen Blick auf die orthodoxe Kirche auf einem Hügel gegenüber werfen. Zurück im Stadtzentrum laden einige gepflegte Parks zur Erholung ein.
Ein paar Kilometer von der Altstadt entfernt findet man Grad Sunca eine Anlage in der sich der sogenannte Schokoladenkönig seine Träume verwirklicht hat. Hier reihen sich Appartments an Hotels, Tennisplätze und ein Wasserparadies grenzen an einen in die Jahre gekommenen Dinopark. Etliche Restaurants laden zu Spezialitäten des Landes ein. Trotz der beeindruckenden Dimension der in den Karst gesetzten Anlage, kann man die ersten Anzeichen von Verfall bereits beobachten. Grad Sunca kämpft gegen den Zahn der Zeit. Exotisch auch die Wohnburg des Schokoladenkönigs.






































































































Nach ungefähr 50 km und einer Stunde Fahrzeit erreicht man Herceg Novi, Montenegro.