Hilfreich bei der Bestimmung:
https://arthropodafotos.de/db.php?lang=deu&sc=0
Quellen : Wilde Bienen, Heinz Wiesbauer, Verlag Ulmer



Schmetterlinge (Lepidoptera)
Weiterführende Informationen: Unsere Schmetterlinge
https://schmetterlingsapp.at/schmetterlinge

Schwalbenschwanz (Papilio machaon) Weibchen , Familie Ritterfalter (Papilionidae) Spannweite 50-75mm
Russischer Bär oder Spanische Flagge (Euplagia quadripunctaria)
Familie: Eulenfalter (Erebidae)
Juli bis September an Bachrändern oder auf Trockenrasen. Bei Öffnen der Vorderflügel wird die Schreckfärbung der Hinterflügel sichtbar. Abdomen auffallend orangegelb mit schwarzen Punkten.

Distelfalter (Vanessa cardui)
Familie: Edelfalter (Nymphalidae)
Bevorzugtes Vorkommen auf Trockenrasen mit Distelbewuchs. Kälteempfindlich sind sie zu Langstreckenwanderungen genötigt, die sie in großen Höhen unterstützt von günstigen Luftströmungen absolvieren. Oft findet man sie an aperen Stellen, die sie am Morgen zum Aufwärmen nützen. Flugzeit unterschiedlicher Generationen von Juni bis Oktober.

Landkärtchen (Araschnia levana), Sommerform
Familie: Edelfalter (Nymphalidae)
Dieser Schmetterling zeigt ein faszinierendes Symptom des sogenannten Saisondimorphismus, das bedeutet hier, dass zwei aufeinanderfolgende Generationen, nämlich die Frühlings- und die Sommergeneration, ein völlig unterschiedliches Erscheinungsbild aufweisen, was früher sogar zur Feststellung zweier unterschiedlicher Arten geführt hat. Der entscheidende Faktor für diese unterschiedliche Ausprägung ist die Tageslänge. Zu finden sind die adulten Sommerformen an beschatteten Waldrändern mit ausreichend Blütenpflanzen. Die auffälligen, schwarzen, stark mit Dornästen besetzten Raupen leben bevorzugt auf Brennnesseln.

Schachbrett oder Damenbrett (Melanargia galathea) auf einer Skabiose
Familie: Edelfalter (Nymphalidae)
Mittelgroßer, auf Magerrasen, Waldrändern, Grünbrachen und Blühwiesen von Juni bis August relativ häufiger Schmetterling. Verliert seinen Lebensraum durch Grasschnitt.

Dickkopfalter

Admiral (Vanessa atalanta)
Familie: Edelfalter (Nymphalidae)
Häufiger mittelgroßer Tagfalter, von Mai bis Oktober, kann an geschützten Stellen überwintern. Sehr oft in Gärten am Sommerflieder anzutreffen. Die charakteristischen schwarzen Raupen leben ausschließlich von Brennnesseln.

Tagpfauenauge (Inachis io)
Familie: Edelfalter Nymphalidae
Einer der bekanntesten Tagfalter, leicht erkennbar an den Augenflecken an Vorder- und Hinterflügel. Vor allem Vögel werden durch das Augenmuster, Mäuse und ähnliche Fressfeinde durch Zischen abgewehrt. Die schwarzglänzenden bestachelten Raupen sind auf Brennnesseln zu finden und sind oft Opfer parasitierender Fliegenarten. Die erwachsenen Tiere fliegen, je nach Wetterbedingungen, in zwei Generationen im Jahr von März bis Juni und von August bis Oktober.

Großes Ochsenauge, Maniola jurtina, Nymphalidae (Edelfalter), Sexualdichroismus (Männliche und weibliche Exemplare sind unterschiedlich gefärbt. Vorkommen an Waldrändern, Trockenrasen und gehäuft auch in Gärten.

Weißbindiges Wiesenvögelchen, Coenonympha arcania, Nymphalidae, (Edelfalter), Verbuschte Waldränder, Trockenrasen.

Raupe des Schwammspinners (Lymantria dispar)
Familie: Eulenfalter (Erebidae)
Bei manchen Spinnerraupen ist , besonders bei Massenvorkommen, Vorsicht geboten. Die „Haare“ dieser Raupen können mehr oder minder starke Atembeschwerden hervorrufen.

Gammaeule (Autographa gamma)
Familie: Eulenfalter (Noctuidae)
Leicht zu erkennen anhand der hellen Gammazeichnung (Pistolenzeichnung) auf bräunlichem Grund. Tag- und nachtaktiver Nachtfalter, nachts besonders häufig zu finden an Straßenbeleuchtungen. Raupen können bei massivem Auftreten Gemüsekulturen stark schädigen, die Falter selbst werden jedoch von einer Vielzahl von Fressfeinden, wie Stare und Fledermäusen dezimiert.

Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum)
Familie: Schwärmer (Sphingidae)
Diesen, durch seinen Schwirrflug auffälligen Schmetterling, findet man bevorzugt an trichterförmigen Blüten, die wie geschaffen für den langen Saugrüssel sind. Es ist ein wenig Geduld und behutsames Vorgehen nötig, um diesen lebhaften „Kolibri“ beobachten zu können. Als Wanderfalter legen sie abhängig von der jeweiligen Jahreszeit Strecken bis zu 3000 km zurück, um vom nördlichen Verbreitungsgebiet Island und nördliches Russland bis Afrika und Südostasien zu fliegen.

Abendpfauenauge (Smerinthus ocellata)
Familie: Schwärmer (Sphingidae)
Im Frühsommer an feuchten Standorten, bevorzugt mit Weidenbewuchs. Durch die Tarnfarbe der Vorderflügel nicht leicht zu entdecken. Beeindruckend ist das Verhalten des Schmetterlings im Abwehrverhalten. Dann öffnet er die Vorderflügel, sodass die Schreckzeichnung der Hinterflügel sichtbar wird, und beginnt mit dem Körper vor und zurück zu wippen. Da die adulten Tiere keinerlei Nahrung mehr zu sich nehmen, leben sie nur sehr kurz. Wie der Name schon andeutet ist das Tier dämmerungs- und nachtaktiv.

Kaisermantel (Argynnis paphia)
Familie: Edelfalter (Nymphalidae)

Esparsetten-Widderchen (Zygaena carniolica)
Familie: Widderchen (Zygaenidae)
Hauptsächlich auf violetten Blüten in den Monaten Juni bis August, manchmal in größeren Gruppen anzutreffen. Tagaktive Nachtfalter. Als Schutzmechanismus gegen Fressfeinde haben sie die Möglichkeit Blausäure zu synthetisieren, was ihre Giftigkeit bedingt. Die Raupen ernähren sich von Schmetterlingsblütlern und sind daher auf Blühwiesen anzutreffen.

C-Falter, Polygonia c-album, Nymphalidae
Libellen (Odonata)
Die beiden auffälligsten Merkmale der Libellen sind die großen Augen, die auf einem sehr beweglichen Kopf sitzen und die, wegen eines fehlenden Gelenks, immer vom Körper abstehenden Flügelpaare, die noch dazu , im Gegensatz zu vielen anderen Insektengruppen, durch die Flugmuskulatur direkt betrieben werden. Dies ermöglicht den Libellen spektakuläre Luftmanöver – wie rückwärts fliegen oder, auch mit wenigen Flügelschlägen, in der Luft zu stehen. Sie sind aber auch durchaus geeignet im Geradeausflug Geschwindigkeiten von 50 km/h und mehr zu erreichen, was sie zu sehr erfolgreichen Jägern macht.
Weiterführende Informationen:
Artenliste der Libellen (Odonata) Österreichs
https://www.libellen.tv/index.html

Plattbauch (Libellula depressa), Männchen
Familie: Segellibellen (Libellulidae)
Die fertig ausgebildeten Männchen sind an den blauen Wachsabscheidungen am Hinterleib zu erkennen und leicht zu entdecken, da sie an erhöhten Positionen Stellung beziehen, die sie nach wiederholten kurzen Kontrollflügen wieder einnehmen. Die Weibchen sind erst bernsteinfarben, mit zunehmendem Alter braun bis dunkelbraun gefärbt. Die gelben Flecken am Rand ihres Hinterleibs bleiben erhalten.

Hufeisen-Azurjungfer (Coenagrion puella)
Familie: Schlanklibellen (Coenagrionidae)
Viele ähnliche Arten dieser zarten, sehr zahlreichen Libellen, die man gut an der Zeichnung ihres zweiten Hinterleibssegments unterscheiden kann. Hier kann man mit etwas Phantasie ein schwarzes Hufeisen erkennen. Die Weibchen sind meist grün, in seltenen Fällen milchig-blau gefärbt. An sonnigen Tagen im August kann man häufig in großer Zahl an Tümpeln mit geeignetem Bewuchs beobachten.

Heidelibelle

Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea) frisch geschlüpft
Familie: Edellibellen (Aeshnidae)
Auffällige, häufig an Tümpeln und kleineren stehenden Gewässern anzutreffende Art. Im Gegensatz zu den Plattbauchlibellen beziehen die Tiere keine Aussichtsposten, sondern fliegen ununterbrochen umher, um eventuelle Konkurrenten zu verjagen oder Weibchen anzulocken. Die Larven leben 2 bis 3 Jahre in diesen Tümpeln.

Hautflügler (Hymenoptera)
Kennzeichen: 2 Flügelpaare, vollständige Eintwicklung (Holometabola)
staatenbildend oder solitär lebende Arten.

Blauschwarze Holzbiene (Xylocopa violacea) ca. 25 mm
Familie: Bienen (Apidae)
Größte einheimische, solitär lebende Biene. Auffällig blauviolett schimmernde Flügel und metallisch glänzender Körper. Lebt bevorzugt vom Nektar von Lippenblütlern. Aufgrund der starken Kiefer kann sie auch den Blütengrund langer trichterförmiger Blüten durchbeißen, um an deren Nektar zu kommen. Wie der Name schon sagt, nagen die Weibchen Gänge in abgelagertes Holz in denen die Maden heranwachsen.

Bienenwolf (Philantus triangulum) auf Goldrute
Familie: Grabwespen (Crabronidae)
Der Bienenwolf ist, wie sein Name schon andeutet, ein an Bienen parasitierender Räuber. Die von den Weibchen erjagten Bienen werden gelähmt, konserviert und dienen den Larven als Nahrung. Die Beute besteht fast ausschließlich aus Honigbienen, die durch ihren charakteristischen Geruch identifiziert werden. Auch der Bienenwolf selbst kann von Brutparasiten betroffen sein.

Mittlere Wespe (Dolichovespula media), ca. 18 mm, nicht häufig
Familie: Faltenwespen (Vespidae), Langkopfwespe
Nach der Hornisse ist sie die größte einheimische Wespe, auffällig rötlicher als andere Wespen gefärbt, was oft zu Verwchslungen mit Hornissen führt. Als Langkopfwespen bezeichnet man jene Arten, die zwischen Augenbasis und Kieferoberkante einen mehr oder weniger großen Abstand aufweisen.
Hilfreich:
https://www.aktion-wespenschutz.de/Wespenarten/Wespenarten.HTM

Grüne Blattwespe (Rhogogaster viridis), Familie Tenthredinidae, 10-13 mm
Larven ernähren sich von Pflanzen, adulte Tiere auch räuberisch. Kennzeichen von Blattwespen ist das Fehlen der Wespentaille und des Stachelapparats.

Echte Blattwespe, Athalia cordata, Tenthredinidae, 7- 10mm, Fühler schwarz im Gegensatz zu Arge ochropus.

Wollfüßige Blattschneiderbiene (Megachile lagopoda), mäßig häufig
Familie: Blattschneiderbienen (Megachilidae)
Ungefähr 15 mm große Biene mit auffallend massiven, an der Basis stark verbreiterten Mandibeln. Manche Individuen der Gattung Megachile zeichnen sich durch eine dichte Bauchbehaarung (Sammelbürste) aus. Diese Art trägt eine charakteristische Wollbehaarung am ersten Beinpaar. Blattschneiderbienen kleiden die Brutkammern mit Blättern aus und füllen diese dann mit Pollenvorrat für die sich entwickelnde Made. Im Gegensatz zu den Mörtelbienen, die meist freistehende Lehmkammern errichten, werden vorhandene Strukturen, wie Risse und Löcher als Brutkammern adaptiert.

Feldwespe (Polistes gallicus) auf Liebstöckel
Familie: Faltenwespen (Vespidae)
Allgemein den Papierwespen zugeordnet, da sie ihre Nester aus zerkauten Holzfasern aufbauen, die, mit kurzen Stielen befestigt, an geschützten Stellen aufgehängt werden. Die Waben sind offen. Natürlich können Feldwespen auch stechen, was sie nur tun, wenn ihr Nest gefährdet ist. Auffälliges Erkennungsmerkmal ist das im Flug herabhängende, lange dritte Beinpaar.

Pillenwespe (Eumenes sp.)
Familie: Faltenwespen (Vespidae)
Im Gegensatz zu den Papierwespen bauen die solitären Pillenwespen die Brutkammern aus Lehm, was ihnen den Namen Töpferwespen eingebracht hat. Nachdem das Weibchen ein Ei in die Nestkammer gelegt hat, füllt sie es mit gelähmten Raupen und anderen Insekten und verschließt es. Die Bestimmung wird durch das erste, langgestreckte Hinterleibssegment erleichtert.

Gelbe Schlupfwespe (Amblyteles armatorius), parasitierend
Familie: Schlupfwespen (Ichneumonidae)
Finden kann man die gelbe Schlupfwespe an sonnigen Tagen auf Doldenblütlern an Hecken und gebüschreichen Waldrändern. Geschützt durch ihre Schreckfärbung laben sich diese harmlosen Insekten am Nektar. Wirt der gelben Schlupfwespe sind die Raupen bestimmter Eulenfalter. In diese werden die Eier injiziert, die Maden fressen die Raupen auf und verpuppen sich in der leeren Raupenhülle.

lGemeine Wespe (Vespula vulgaris)
Familie: Faltenwespen (Vespidae), Kurzkopfwespen
http://www.insektenstaaten.de/Wespenarten.htm
Die Gemeine Wespe gehört zu den Kurzkopfwespen und ist gekennzeichnet durch den senkrechten schwarzen Balken, der das gelbe Stirnfeld teilt. Die Zeichnung des Hinterleibs ist sehr variabel. Die Nester werden aus zerkauten Holzfasern in verlassenen Erdbauten oder an und in Gebäudeteilen errichtet. Die Kolonien können bis zu 5000 Individuen umfassen. Nach den ersten kalten Herbsttagen bricht die Kolonie zusammen. Einzig die überlebende Königin überwintert an geschützten Stellen. Angelockt durch aromatische, zuckerhaltige Lebensmittel können sie sehr lästig sein.

Borstige Dolchwespe (Scolia hirta) auf Feldmannstreu
Familie: Dolchwespen (Scoliidae)
Diese auffällige tiefschschwarze Wespe mit zwei oder mehreren gelben Querbinden (hier am 2. und 3. Hinterleibssegment) ist ein sogenanntes Neozoon, ein klimabedingter Einwanderer in wärmer werdende Regionen. Die Weibchen legen ihre Eier bevorzugt an Engerlingen (Larven von Blatthornkäfern, wie zum Beispiel Rosenkäfern) ab. Zum erfolgreichen Graben bis in eine Tiefe von 40 cm nach Engerlingen sind die stark beborsteten Beine sehr dienlich. Die Larven überwintern im Erdreich und gelangen nach der Verpuppung als fertige Dolchwespen an die Oberfläche.

Dolchwespe auf der Blüte der Jungfer im Grünen (Nigella damascena), Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) verwandt mit dem echten Schwarzkümmel (Nigella sativa)

Gichtwespe (Gasteruption jaculator), Weibchen, ca. 12 mm ohne Legestachel
Familie: Schmalbauchwespen (Gasteruptiidae)
Brutparasiten bei Solitärbienen, wie zum Beispiel Osmia. Mittels Legebohrer dringt die Wespe in die fertige Brutkammer ein und legt ein Ei hinein. Nach dem Schlüpfen ernährt sich die Made vom Bienenei oder der bereits geschlüpften Bienenmade, danach verwertet sie alle von der Biene eingebrachten Vorräte, die für die eigenen Nachkommen vorgesehen waren. Trotz des bedrohlichen Aussehens handelt es sich um völlig harmlose Insekten, die sich als Imago anPollen und Nektar laben. Man findet sie manchmal an Nisthilfen, wo sie nach Nestern von Solitärbienen Ausschau halten.

Phaenolobus terebrator, Ichneumonidae, Schlupfwespen
Familie: Schlupfwespen, Ichneumonidae
Parasitäre Endo-oder Ektoparasiten. An Insekten wie Schmetterlingen oder Blattwespen oder Ektoparasiten an Spinnen. Aufsplitterung in unzählige Gattungen.
Zweiflügler (Diptera)
Die Zweiflügler, zu denen die allseits bekannten Fliegen zählen, verwenden nur das erste Flügelpaar zum Fliegen. Das zweite zu Schwingkölbchen reduzierte Flügelpaar, die sogenannten Halteren, dienen als Drehsinnesorgan im Dienste der Flugmechanik und Raumlageorientierung.
Weiterführende Informationen:
https://www.digital-nature.de/tierwelt/tierstartseite.htm

Kammschnake (Ctenophora festiva), Weibchen
Familie: Schnaken (Tipulidae)
Trotz der Warnfärbung ist die Kammschnake ein völlig harmloser, entfernter Verwandter der Gelsen. Der Name rührt von den stark fächerartig ausgeprägten Antennen“geweihen“ der Männchen. Diese dienen dazu Duftmoleküle der Weibchen aus großer Entfernung wahrnehmen zu können. Das hier abgebildete Weibchen ist ca. 13 mm groß und ernährt sich von Blütennektar. Finden kann man sie in Feuchtgebieten und Parks mit bestimmtem Baumbestand. Selten.


Breitmundfliege (Platystoma seminationis)
Familie: Breitmundfliegen (Platystomidae)

Igelfliege(Tachina fera) auf einer Goldrute
Familie: Raupenfliegen (Tachinidae)
Von den ursprünglich 2 Flügelpaaren ist, für die Ordnung der Zweiflügler typisch, nur ein Paar ausgebildet, das hintere Flügelpaar ist zu sogenannten Schwingkölbchen verkümmert und hat andere Funktionen übernommen. Sehr artenreiche brutparasitierende Familie, leicht erkennbar am auffällig beborsteten Hinterleib. Kann leicht mit der Igelfliege verwechselt werden, unterscheidet sich aber durch das schwarze Muster am Hinterleib.

Gemeine Breitstirn-Blasenkopffliege (Sicus ferrugineus), Männchen
Familie: Blasenkopffliegen (Conopidae)
Die ca. 10mm großen Fliegen sind an ihrem aufgeblasen wirkenden Kopf und dem eingerollten Hinterleib leicht zu erkennen. Die Maden parasitieren in Hummeln, die sie bis zur Verpuppung komplett aushöhlen.

Hain-Schwebfliege (Episyrhus balteatus), Männchen, auf Phlox
Familie: Schwebfliegen (Syrphidae)
Häufig vorkommende Vertreterin einer sehr artenreichen Familie. Obwohl viele dieser Tiere entfernte Ähnlichkeit mit Wespen aufweisen, handelt es sich hier um harmlose, oft verstörend neugierige Fliegen. Auffällig ist ihr Schwirrflugverhalten, das ihnen auch bei stärkerer Luftbewegung ermöglicht auf der Stelle zu verharren. Die Larven ernähren sich hauptsächlich von Blattläusen, die adulten Tiere von Nektar und Pollen unterschiedlicher Blüten. Bemerkenswert ist die jahreszeitlich bedingte Wanderung in wärmere, südliche Gebiete. Leider sind diese Nützlinge, die Larven vertilgen Unmengen an Blattläusen, durch die Intensivlandwirtschaft und den Verlust von geeignetem Lebensraum stark beeinträchtigt.

Gebänderte Waldschwebfliege (Volucella inanis), ca. 15 mm
Familie: Schwebfliegen (Syrphidae)
Verwechslungsmöglichkeit mit der etwas größeren Hornissenschwebfliege, die aber nur 2 gelbe Bänder am Hinterleib aufweist. Antreffen kann man sie an Waldrändern und auf Trockenrasen.

Eupeodes corollae, Männchen, bis ca 10mm
Familie: Schwebfliegen (Syrphidae)
Im Sommer häufig am Waldrand oder an Feldrainen mit Blühpflanzenbestand. Die Larven ernähren sich bevorzugt von Blattläusen.

Geimeine Sumpfschwebfliege (Heliophilus pendulus), häufig, ca. 12mm
Familie: Schwebfliegen (Syrphidae)
Bevorzugt Feuchtbiotope (stehende nährstoffreiche Gewässer) in denen die Larven als sogenannte Rattenschwanzlarven heranwachsen. Diese Bezeichnung bezieht sich auf des mehrere Zentimeter lange Atemrohr, das teleskopartig ausgefahren werden kann. Diese Larven kann man auch in Jauchegruben oder in mit Brennesseljauche gefüllten Tonnen finden. Aus dem Atemrohr ragen noch millimeterlange Fäden, die Fortsetzung der Tracheen. Die erwachsenen Tiere ernähren sich von nährstoffreichem Pollen.


Gemeine Skorpionsfliege, Panorpa communis, Weibchen

Gemeine Skorpionsfliege (Panorpa communis), Männchen
Familie: Skorpionsfliegen (Panorpidae)
Typisch für die Schnabelfliegen, zu denen die Skorpionsfliegen gehören, sind die verlängerten kauend-beißenden Mundwerkzeuge. Finden kann man diese auffälligen Insekten auf beschatteten Blättern von Büschen und krautigen Pflanzen. Ihre Ernährung ist sehr vielfältig und umfasst tote und lebende Insekten wie auch Früchte und Nektar. Charakteristisch für die Skorpionsfliegen ist der Sexualdimorhismus, also der geschlechtsspezifische Unterschied zwischen Männchen und Weibchen. Wie der Name andeutet, trägt das Männchen am Hinterleibsende ein Gebilde, das dem Stachelapparat des Skorpions ähnelt, aber eine völlig andere Funktion, nämlich die einer Sexuallockstoff produzierenden Drüse hat.
Käfer (Coleoptera)
Umfangreichste Insektenordnung mit mehr oder weniger ausgebildeten Deckflügeln. Die ausgewachsenen Insekten sind auf Luftsauerstoff angewiesen, den sie durch die Tracheen ein- und ausatmen, daher müssen wasserlebende Imagines zum Atmen immer wieder an die Wasseroberfläche, deren Larven aber können durch kiemenähnliche Gebilde dem Wasser den nötigen Sauerstoff entziehen.
Weiterführende Information: http://coleonet.de/coleo/texte/coleoptera.htm
Tolle Bestimmungstabellen: https://www.kerbtier.de
Hirschkäfer (Lucanus cervus), Männchen
Familie: Schröter (Lucanidae)
Größter einheimischer Käfer, der aufgrund von Intensivbewirtschaftung ständig an Lebensraum verliert. Verrottende Baumstümpfe sind für die Entwicklung der Larven lebensnotwendig. Das beeindruckende „Geweih“ des Männchens wird durch den Oberkiefer gebildet und dient ausschließlich dem Kommentkampf. Im Gegensatz zu den Larven, die zu ihrer Entwicklung 3 bis 8 Jahre benötigen, leben die fertig entwickelten Insekten nur einige Wochen, in denen sie sich vom Saftaustritt verletzter Baumrinde, bevorzugt von Eichen, ernähren.

Balkenschröter (Dorcus parallelipipedus), Männchen, ca. 30 mm
Familie: Schröter (Lucanidae)
Das einfachste Unterscheidungsmerkmal zwischen Hirschkäfer-Weibchen und Balkenschröter- Männchen sind die für den Hirschkäfer typischen, kastanienbraunen Flügeldecken. Entgegen seiner martialischen Bezeichnung ernähren sich die erwachsenen Käfer von Pflanzensäften, die Larven hingegen sind durchaus in der Lage von Pilzen befallene Bretter in kurzer Zeit zu entsorgen.

Larve eines asiatischen Marienkäfers (Harmonia axyridis)
Familie: Marienkäfer (Coccinellidae)
Beim asiatischen Marienkäfer handelt es sich um ein sogenanntes Neozoon, eine Art, die beabsichtigt oder unabsichtlich in fremde Lebensräume eingeschleppt wurde. Mitte des 20. Jahrhunderts wurden asiatische Marienkäfer in den USA und Südamerika ausgewildert, um die Blattlausplage in den Griff zu bekommen. Von dort aus haben sie sich erfolgreich auf anderen Kontinenten ausgebreitet. Genau wie einheimische Marienkäfer zählen sie zu den Nützlingen, die erfolgreich Blattläuse bekämpfen, aber sie verschmähen auch andere Insekten und deren Brut nicht, was sich negativ auf die heimische Marienkäferpopulation auswirkt.

Waldmistkäfer (Anoplotrupes stercorosus)
Familie: Mistkäfer (Geotrupidae)
Gedrungener Körperbau, Grabschienen am vorderen Beinpaar, gerillte Deckflügel. Die Weibchen graben 5 bis 8 cm tiefe Gänge und legen Eier in Brutkammern, die mit Kot versorgt werden, ab. Nach dem Überwintern schlüpft die neue Käfergeneration. Verschiedene Mistkäferarten sind auf unterschiedliche Dungarten spezialisiert. Wie wichtig Mistkäfer für das Ökosystem sind, zeigt ein Beispiel aus Australien. Dort verursachten die eingeführten Rinder und Schafe, aufgrund des Fehlens entsprechender Dungkäferarten riesige, „brach liegende“ Dungflächen, die Schwärme von Dungfliegen anzogen und zu deren explosionsartiger Vermehrung führten. Erst die Einfuhr geeigneter Dungkäfer löste das Problem.

Pappel- oder Weidenblattkäfer (Chrysomela populi), ca. 11 mm
Familie: Blattkäfer (Chrysomelidae)
Sehr zahlreich auf Pappelblättern anzutreffen. Dort, aufgrund ihrer Färbung leicht zu entdecken. Sie haben zahlreiche Feinde unter anderem Brutparasiten wie Raupenfliegen. Zur Abwehr stellen sie aus der Salicylsäure ihrer Nahrung ein stark riechendes Sekret her. Die Salicylsäure wird in dem Fall von Weiden (Salix sp.) als Phytohormon zur Abwehr von Fressfeinden und Bakterien gebildet, was die Pappelblattkäfer nicht abhalten kann.

Prächtiger Blattkäfer (Chrysolina fastuosa)
Familie: Chrysomelidae (Blattkäfer)
Die etwa einen halben Zentimeter großen, metallisch glänzenden Käfer sitzen ziemlich ortstreu auf Sträuchern und ernähren sich hauptsächlich von Lippenblütlern (zum Beispiel Salbei). Da sie sehr träge sind, kann man sie gut den ganzen Sommer über beobachten.

Seidiger Rohrkäfer (Plateumaris sericea), ca. 6mm
Familie: Blattkäfer (Chrysomelidae)
Auf den ersten Blick scheint dieser Käfer, von dem es viele Farbvarianten gibt, zu den Bockkäfernzu gehören, was durch seine knotigen Fühler noch unterstrichen wird. Aber er ist eindeutig den Blattkäfern zuzuordnen. Finden kann man diese Winzlinge in der Nähe stehender Gewässer an Blättern der Iris oder an Halmen von Sumpfgräsern.
Bockkäfer (Cerambycidae)
Sehr artenreiche Käfergruppe. Hilfestellung zur Bestimmung:
https://www.digital-nature.de/tierwelt/insekten/insekten/kaefer/kaefer.html

Vierbindiger Schmalbock (Leptura quadrifasciata), Weibchen
Familie: Bockkäfer (Cerambycidae)

Variabler Widderbock (Chlorophus varius)
Familie: Bockkäfer (Cearambycidae)

Eichen-Widderbock (Plagionotus arcuatus)
Familie: Bockkäfer (Cerambycidae)
Vorkommen auf gefällten Eichenstämmen oder auf vorgeschädigten Bäumen als Indikatoren.

Scheckhorn-Distelbock (Agapanthia villosoviridescens) ca. 15 mm
Familie: Bockkäfer (Cerambycidae)
In den Monaten Juni bis September an Waldrändern häufig zu finden auf den Blättern von Brennnesseln. Die Larven entwickeln sich bevorzugt an Disteln, was dem Käfer den Namen gab.

Zweibindiger Schmalbock (Stenurella bifasciata) ca. 8mm
Familie: Bockkäfer (Cearambycidae)

Luzernenbock, Plagionotus floralis, Cerambycidae, Bockkäfer

Eichen- Buntkäfer (Clerus mutillarius), sehr selten
Familie: Buntkäfer(Cleridae)

Sauerampfer-Stängelrüssler (Lixus bardanae ), ca. 10 mm
Familie: Rüsselkäfer (Curculionidae)

Goldglänzender Rosenkäfer (Cetonia aurata)
Familie: Blatthornkäfer (Scarabaeidae)
Metallisch glänzende Käfer mit der Auffälligkeit, dass sie bei geschlossenen Deckflügeln (Elytren) fliegen können. Die adulten Käfer ernähren sich von Pflanzen- und Früchtesäften oder weiden Staubgefäße von Rosengewächsen ab, die Larven ( Engerlinge) schädigen Pflanzenwurzeln, was bei massivem Vorkommen zum Absterben der Pflanze führen kann.

Trauer-Rosenkäfer (Oxythyrea funesta), selten.
Familie: Blatthornkäfer (Scarabaeidae)
Leicht zu erkennen an den weißen Flecken auf schwarzem Grund mit altersabhängig mehr oder weniger Behaarung. Am Halsschild befinden sich zwei Punktreihen mit je 3 Punkten. Die Larven (Engerlinge) ernähren sich wie die des Rosenkäfers von Pflanzenwurzeln.

Stolperkäfer (Valgus hemipterus), bis 10 mm
Familie: Blatthornkäfer (Scarabaeidae )
Zu finden sind die voll entwickelten Käfer von April bis Juli an sonnigen Waldrändern und Hecken, wo er sich von Doldenblüten und den Blüten des Weißdorns ernährt. Seine Larven leben im Totholz von Eichen, Birken oder Kastanien.

Gebänderter Pinselkäfer (Trichius fasciatus)
Familie: Blatthornkäfer (Scarabaeidae)
Die Larven des Pinselkäfers ernähren sich von Totoholz und anderen abgestorbenen Pflanzenteilen, die Imagines findet man auf Doldenblüten und den Blüten von Rosengewächsen. Stark behaart täuschen sie Hummeln vor, was sie möglicherweise vor Fressfeinden schützt.
Wanzen (Heteroptera)
Sehr umfangreiche Tiergruppe, die unterschiedliche Lebensräume besiedelt, meist trocken- und wärmeliebend, und sich unterschiedlich ernährt- beginnend bei harmlosen Pflanzensaugern, räuberischen Formen wie Raubwanzen bis zu Ektoparasiten wie die blutsaugenden Bettwanzen. Aber auch wasserlebende (aquatische) und dauerhaft auf der Wasseroberfläche lebende (epineustische) Arten zeugen von der guten Anpassungsfähigkeit der Wanzen. Die Tiere durchlaufen eine mehrstufige Entwicklung zum fertigen Insekt (man nennt das hemimetabol).

Weichwanze (Mermitelocerus schmidtii), ca. 8mm, häufig
Familie: Weichwanzen (Miridae)
Bei der Formenfülle der Weichwanzen ist es nicht ganz leicht diese Insekten eindeutig zu identifizieren. Charakteristisch sind die 4-gliederigen Fühler. Die Deckflügel sind schwach ledrig, was zu ihrem Namen geführt hat. Typisch sind die 2 schwarzen Flecken auf dem Halsschild der voll entwickelten, hauptsächlich hellgrün gefärbten Tiere. Sie ernähren sich sowohl von Tieren wie Blattläusen, als auch von Pflanzensäften (zoophytophag). Zu finden sind sie am Rande von kleineren und größeren Feuchtgebieten.

Larve (Nymphe) der Purpur-Fruchtwanze (Carpocoris purpureipennis)
Familie: Baumwanzen (Pentatomidae)
Die Baumwanzen durchlaufen in ihrer Entwicklung fünf Larvenstadien (sogenannte Nymphen). Charakteristisch ist ihr schildförmiger Körper und die 5-gliedrigen Antennen. Erschwert wird die eindeutige Zuordnung der fertig entwickelten Tiere, da deren Färbung je nach Jahreszeit unterschiedlich ausgeformt sein kann.

Nezara viridula (Grüne Reiswanze), 3. Larvenstadium
Familie: Baumwanzen (Pentatomidae)
Besonders durch globalen Handel erfuhr die ursprünglich aus Äthiopien stammende Wanze eine weltweite Verbreitung, wo durch fortschreitende Erwärmung auch eine Ausbreitung nach Norden ermöglicht wird . Sowohl die Larven als auch die adulten Tiere gehören weltweit zu den größten Pflanzenschädlingen. Die Begriffe Schädling und Nützling entspringen den Interessen der menschlichen Ökonomie, haben aber im engeren Sinn der Biologie keine Bedeutung, wiewohl natürlich durch massive Eingriffe des Menschen regulierende Faktoren von Tierpopulationen aus dem Gleichgewicht geraten sind.

Feuerwanze (Pyrrhocoris apterus) labt sich an einer toten Wespe.
Familie: Feuerwanzen (Pyrrhochoridae)
Oft sind Feuerwanzen in großen Ansammlungen am Fuße oder unteren Stammteil von Linden anzutreffen. Sie ernähren sich von Pflanzensäften, verschmähen aber auch tote Insekten, Insekteneier oder Artgenossen nicht. Die schwarz-rote Warnfärbung hat abschreckende Wirkung gegen Fressfeinde. Bei Bedrohung stoßen die Tiere übelriechende Alarmstoffe aus, die auch sofort die Aggregationen auflösen.

Streifenwanzen (Graphosoma italicum) , ca. 11 mm
Familie: Baumwanzen (Pentatomidae)
Weit verbreitet und leicht zu erkennen an der Längsstreifung. Hier eine gelbrote Farbvariante. Zu finden sind diese Tiere bevorzugt auf Doldenblütlern (hier Liebstöckel), wo sie auch größere Aggregationen bilden können, die hauptsächlich an reifenden Samen saugen.
Blattläuse (Aphidoidea) sind eine sehr artenreiche Gruppe mit Spezialisierung auf bestimmte Wirtspflanzen, deren Pflanzensäfte sie durch ihre Stechrüssel absaugen, was bei Massenvermehrung zu schweren Schäden an eben diesen Pflanzen führen kann. Interessant ist der Wechsel zwischen sexueller und asexueller Vermehrung. Da Pflanzensäfte zwar einen hohen Anteil an Kohlenhydraten, aber nur einen geringen Anteil an Proteinen haben, werden die Kohlenhydrate in Form von Zucker unverdaut ausgeschieden, was zahlreiche Insekten anlockt, die, wie bestimmte Ameisenarten sogar gezielte Blattlaushaltung ausüben. Besonders Wespen und Fliegen sammeln die zuckerhaltigen Ausscheidungen von der Blattoberfläche ein. Gleichzeitig dienen die Blattläuse selbst einer Vielzahl von Insekten und deren Larven als Nahrung.


Waldschabe (Ectobius sylvestris), Männchen
Familie: Waldschaben ( Ectobiidae)
Anzutreffen ist diese vornehmlich tagaktive Art in lichten Wäldern und an Waldrändern, wo sie sich von abgestorbenem Pflanzenmaterial ernähren. Da es sich hier um keine synanthrope (mit dem Menschen lebende) Art handelt, sind diese Tiere weder Krankheitsüberträger noch Vorratsschädlinge.
Spinnen (Araneae)

Wespenspinne, Tigerspinne, Zebraspinne (Argiope bruennichi)
Das hier abgebildete Weibchen mit seiner auffallenden Zeichnung ist wesentlich größer als das eher unscheinbare Männchen. Charakteristisch ist das Zick-Zack-Band (Stabiliment) inmitten des Netzes. Bis vor ca. 50 Jahren selten in Mitteleuropa anzutreffen. Im Zuge der Erwärmung fast flächendeckendes Vorkommen auf Trockenrasen oder Feuchtwiesen mit entsprechender Heuschreckenpopulation.

Dornfingerspinne (Cheiracanthum punctorium), Körper ca. 1,5 cm
Zu finden sind diese Spinnen auf Trockenrasen mit Land-Reitgrasbewuchs. Die Ähren dieses Grases sind die tragenden Baubestandteile ihrer Nester und werden in charakteristischer Weise verwoben. Das Ergebnis ist ein Nest, das von der Spinne auch verteidigt wird. Entgegen allen Sensationsmeldungen hat der Biss dieser wehrhaften Spinne die Wirkung eines Bienen- oder Wespenstichs.

Kugelspinne (Enoplognatha latimana), ca. 5mm
Familie: Haubennetzspinnen (Theridiidae)
Diese zarte Spinne webt Fangfäden zwischen Blättern und überwältigt auch größere Beutetiere