Durch das Landtor betreten wir die Altstadt von Budva mit ihren engen Gässchen und versteckten Plätzen, die zum Verweilen einladen. Fast die gesamte Altstadt in der heutigen Form stellt eine mehr oder weniger gelungene Rekonstruktion der durch das Erdbeben 1979 zerstörten Ansiedlung dar. Diese stammte ursprünglich aus dem 9. Jahrhundert und wurde im 15. Jahrhundert durch eine massive Stadtmauer geschützt. Häufig wechselnde Herrschaftsverhältnisse hinterließen, nach häufiger Zerstörung bestehender Strukturen, ihre kulturellen Spuren. Innerhalb der Stadtmaeurn befinden sich die Kirche Sv.Ivana und, kenntlich an dem offenen Glockenturm, Sv. Troica. Beim Burgrundgang lohnt ein Besuch der Bibliothek, die die politische und soziale Vergangenheit Budvas und Montenegros widerspiegelt. Das nahegelegene Kloster Pod-ostog stellt durch Fürst Danilo I. und Njegos den Bezug zu Cetinje und den Lovcen her. Auf der Fahrt in den Süden , vorbei an gigantischen Hotelburgen erreicht man Becici, den Ort mit einem der berühmtesten Strände Montenegros. Einige Kilometer weiter passiert man Sv.Stefan, die ehemalige Insel des Patrovici Clans, bestehend aus 12 Stämmen, die je ein Haus der Insel bewohnten. In den 1950er Jahren wurden die Bewohner abgesiedelt und seit 1960 handelt es sich um eine elitäre Hotelstruktur mit einem kontrollierten Zugang über einen Damm. Die ehemalige Autonomie Sv.Stefans wird durch <Mjesto od prave>, den Platz der Gerechtigkeit symbolisiert.